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Spanien setzt Verbot des Rauchens und Dampfens im Freien vor vorgezogenen Neuwahlen aus

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Rauchverbot auf Terrassen in Spanien, Vorschriften für E-Zigaretten in Spanien

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hat für den 29. November vorgezogene Parlamentswahlen angekündigt und damit die vorzeitige Auflösung des Parlaments eingeleitet. Dadurch werden geplante Reformen im Bereich der öffentlichen Gesundheit abrupt gestoppt. Der Plan des Gesundheitsministeriums, das Rauchen und Dampfen auf den Terrassen von Bars und Restaurants zu verbieten, befindet sich damit in einer gesetzgeberischen Warteschleife.

Gastronomie und Einschränkungen des Rauchens im Freien vorerst auf Eis

Der Gesetzentwurf sollte rauchfreie Zonen deutlich über geschlossene Innenräume hinaus ausweiten. Dem Vorschlag zufolge wären Rauchen und Dampfen verboten worden – auf Außenterrassen von Gastronomiebetrieben ebenso wie an Haltestellen des öffentlichen Verkehrs.

Für die spanische Gastronomie, in der das Essen im Freien ein wesentlicher Bestandteil des täglichen Geschäfts und der sozialen Kultur ist, hätten die Einschränkungen auf Terrassen eine erhebliche betriebliche Veränderung bedeutet. Sowohl Betreiber als auch Gäste hätten sich an strenge neue Vorgaben zum Rauchen im Freien halten müssen.

Vorschriften für E-Zigaretten und Nikotinbeutel verzögert

Der ins Stocken geratene Gesetzentwurf zielte auch auf neuere Nikotinprodukte ab. Nach den geplanten Regeln hätten für elektronische Zigaretten und Nikotinbeutel dieselben strengen Beschränkungen für Werbung und Nutzung gegolten wie für herkömmliche Tabakprodukte, die verbrannt werden.

Mit der Auflösung des Parlaments ist die laufende Legislaturperiode beendet. Ob es künftig Vorschriften zum Rauchen im Freien, zum Dampfen oder zu alternativen Nikotinprodukten geben wird, hängt davon ab, ob die neue Regierung nach der Wahl am 29. November die gesundheitspolitische Agenda wieder aufnimmt.