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Französische Schüler: Vaping steigt auf 46 %, während Rauchen zurückgeht

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Ein neuer Bericht der OFDT zeigt einen starken Anstieg des Vapings bei französischen Schülern, insbesondere an berufsbildenden Schulen, während das traditionelle Rauchen drastisch einbricht.
French youth vaping, OFDT EnCLASS 2024

Das Französische Observatorium für Drogen und süchtig machende Verhaltensweisen (OFDT) hat einen bedeutenden Wandel im Nikotinkonsum von Jugendlichen bestätigt. Laut der neu veröffentlichten EnCLASS-2024-Umfrage geht das traditionelle Rauchen bei Jugendlichen in Frankreich drastisch zurück, während die Vape-Rate in der Oberstufe rasant steigt und zunehmend den ersten Nikotineinstieg bei Jugendlichen ermöglicht.

Der Bericht, der Trends von 2014 bis 2024 verfolgt, zeigt eine klare Generationen-Trennung. Während Jugendliche der Mittelstufe (collégiens) tatsächlich weniger dampfen, setzen Jugendliche der Oberstufe (lycéens) vermehrt E-Zigaretten ein – darunter auch Einweg-„Puffs“ – in Rekordraten.

Die demografische Aufschlüsselung zeigt: Mädchen in der Oberstufe sind mittlerweile häufiger bereits mit dem Vaping versucht als Jungen (48,7 % vs. 43,2 %). Zudem spielt der Bildungsweg eine entscheidende Rolle für die Nutzungsraten.

Schüler-DemografieErprobungsrate (2014/2015)Erprobungsrate (2024)
Mittelstufe (collégiens)26,8%19,0%
Oberstufe (lycéens) – insgesamt35,1%46,0%
Allgemeinbildende/Technische Oberschulen (LEGT)34,2%41,5%
Berufsbildende Oberschulen (LP)36,8%58,7%
Quellen: HBSC 2014, ESPAD 2015, EnCLASS 2018, 2022 und 2024, OFDT-Analyse

Auch das tägliche Vaping unter Oberstufenschülern hat sich mehr als verdoppelt: von 2,8 % im Jahr 2018 auf 6,8 % im Jahr 2024. Erneut berichten berufsbildende Schüler signifikant höhere tägliche Nutzungsraten (11,1 %) als ihre Altersgenossen in der allgemeinen Bildung (5,3 %).

Entscheidend zeigt die Auswertung: Vaping ist nicht mehr nur ein Übergang weg von brennbarem Tabak; es wird zunehmend zur Hauptgewohnheit. Eine wachsende Zahl von Jugendlichen, die E-Zigaretten ausprobieren, hat noch nie traditionellen Tabak geraucht.

Unter Oberstufenschülern, die beide Produkte ausprobiert haben, testeten 39,6 % die E-Zigarette zuerst im Jahr 2024 – ein deutlicher Anstieg von 28,9 % im Jahr 2018.

Dieser Wandel zeigt sich besonders deutlich bei den täglichen Konsumgewohnheiten. Zwischen 2018 und 2024 stieg der Anteil der Schüler, die täglich ausschließlich dampfen, von 0,8 % auf 4,0 %. Umgekehrt brach der Anteil der Schüler, die täglich ausschließlich traditionelle Zigaretten rauchen, massiv ein – von 15,5 % auf nur noch 2,9 %.

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