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4-in-1 Einweg

4 Geschmacksrichtungen und 4 Mesh-Coils in 1 Gerät – für 80.000 Züge!

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Deutschland: Vaping-Gesetze erklärt – Bundesländer im Überblick

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Umfassender Leitfaden zur Einordnung von Bundesvorgaben für E-Zigaretten, Landes-Rauchverboten und Regeln für Vaping in der Öffentlichkeit in ganz Deutschland.
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Deutsche Bundesbehörden und die Landesgesetzgeber haben einen komplexen, länder- und bundesübergreifenden Rechtsrahmen geschaffen, der die Nutzung und den Verkauf von E-Zigaretten regelt. Dieses regulatorische Umfeld zwingt erwachsene Verbraucher dazu, sich durch ein Flickwerk aus strengen nationalen Produktstandards und stark lokalisierten Verboten für die Nutzung in der Öffentlichkeit zu navigieren – und beeinflusst damit unmittelbar, wo und wie Vaping in Deutschland rechtlich erlaubt ist.

Während die Hardware und E-Liquids, die im Einzelhandel verkauft werden, von München bis Hamburg identischen Sicherheits- und Steueranforderungen genügen müssen, unterliegt die tatsächliche Nutzung des Dampfes einer starken regionalen Variation. Dieser umfassende Leitfaden zerlegt die rechtlichen Feinheiten der deutschen Vorschriften zum Dampfen und bietet eine verlässliche Orientierung für Nutzer, die in unterschiedlichen Bundesländern konform bleiben möchten.

Die bundesweite Basis: Vorgaben zu Produktanforderungen und Besteuerung

Bevor man die fragmentierten Landesgesetze in Bezug auf das Dampfen in der Öffentlichkeit analysiert, ist es wichtig, die übergeordneten bundesweiten Regelungen zu verstehen. Diese Gesetze – stark geprägt von Richtlinien der Europäischen Union – sind nicht verhandelbar und gelten einheitlich in allen 16 deutschen Bundesländern. Sie bestimmen, was legal verkauft werden darf, wie es besteuert wird und wie es entsorgt werden muss.

1. TPD-Compliance und das Tabakerzeugnisgesetz

Im Kern der deutschen Regelungen für Vaping-Hardware steht die Umsetzung der EU-Tabakerzeugnisrichtlinie (TPD). Das deutsche Tabakerzeugnisgesetz setzt starre technische Grenzen, die darauf ausgelegt sind, die Verbrauchersicherheit zu gewährleisten und die Nikotinexposition zu begrenzen:

  • Nikotin-Obergrenzen: Die Konzentration von Nikotin in jedem E-Liquid – egal ob in einer vorbefüllten Pod, einer Einwegzigarette oder einer 10-ml-Flasche – ist strikt auf maximal 20 mg/ml begrenzt.
  • Volumenbeschränkungen: Das Gesetz begrenzt das Füllvolumen von Einweg-E-Zigaretten und geschlossenen Pod-Cartridges ausdrücklich auf maximal 2 ml.
  • Marketing und Inhaltsstoffe: Produkte dürfen keine Inhaltsstoffe enthalten, die gesundheitliche Vorteile suggerieren (z. B. Vitamine) oder Stimulanzien wie Koffein. Außerdem ist die kostenlose Abgabe von Vaping-Produkten zu Werbezwecken vollständig verboten.

Für Verbraucher bedeutet das: Jedes Gerät, das mit massiven E-Liquid-Kapazitäten beworben wird (z. B. Geräte, die 5.000 Puffs versprechen oder 10-ml-Tanks zeigen), ist auf dem deutschen Markt grundsätzlich illegal. Der Kauf oder Besitz solcher nicht konformer Geräte birgt erhebliche rechtliche Risiken – insbesondere in Bezug auf Steuerhinterziehung und Verstöße gegen Zollvorschriften.

2. Der wirtschaftliche Effekt: Besteuerung und Umwelt-Compliance

Jenseits der technischen Hardware-Spezifikationen regelt das Bundesrecht stark sowohl den wirtschaftlichen als auch den umweltbezogenen Lebenszyklus von Vaping-Produkten. Diese Hintergrundregelungen wirken sich direkt auf Preisgestaltung und Verfügbarkeit aus:

  • Aggressive Liquid-Besteuerung: Im Rahmen des Tabaksteuergesetzes (TabakStG) hat Deutschland eine progressive Steuer auf alle Liquids zum Dampfen eingeführt – unabhängig vom Nikotingehalt. Die Steuer ist auf 0,32 € pro Milliliter gestiegen. Diese aggressive Fiskalpolitik ist der Hauptgrund für die steigenden Kosten legaler Vaping-Produkte in Deutschland.
  • Vorgeschriebene Akkus-/Batterieentsorgung: E-Zigaretten werden als Elektro- und Elektronikaltgeräte eingestuft. Das Batteriegesetz (BattG) verpflichtet Hersteller und Vertreiber, klare Rücknahme- und Entsorgungsoptionen bereitzustellen, damit Lithium-Ionen-Batterien keine Umwelt schädigen.
  • Registrierung nach Elektroaltgeräteverordnung (WEEE): Seriöse Hersteller müssen gemäß dem Gesetz über Elektro- und Elektronikgeräte registriert sein. Verbraucher können die Legitimität einer Marke prüfen, indem sie das EAR-Verzeichnis kontrollieren – dort wird bestätigt, dass das Unternehmen an nationalen Programmen zur Verwertung von Elektroaltgeräten teilnimmt.
Stagbar 6in1-Dampf-Disposables

StagBar Vape 6in1 180K Puffs Disposable

Die Stagbar 6-in-1 mit einem einzigartigen 6-Geschmacks-System und sechs unabhängigen Mesh-Coils ermöglicht es Nutzern, in einem schlanken Gerät zwischen sechs klar unterscheidbaren Geschmacksrichtungen zu wechseln—für bis zu 180.000 Puffs.

Rechtliche Mythen entkräften: Warum Dampfer mit Bußgeldern konfrontiert werden

Ein erheblicher Teil der rechtlichen Konflikte rund um E-Zigaretten in Deutschland entsteht durch weitverbreitete Missverständnisse darüber, wie das Gesetz in öffentlichen Bereichen angewendet wird. Diese Mythen zu entkräften ist entscheidend, um auf Reisen Konflikte zu vermeiden.

1. Der Irrtum: „Dampf ist nicht Rauch“

Das häufigste rechtliche Missverständnis ist, dass Landesgesetze zum Schutz von Nichtrauchern (Nichtraucherschutzgesetze) ausschließlich auf brennbaren Tabak abzielen. Da E-Zigaretten Aerosol statt Rauch erzeugen, glauben viele Nutzer fälschlicherweise, dass Verbote zum Nichtraucherschutz in Innenräumen nicht für sie gelten.

In der Realität setzt sich in der Rechtsprechung in ganz Deutschland zunehmend die Gleichsetzung der Emission von E-Zigaretten-Aerosolen mit herkömmlichem Rauchen durch. Selbst in Bundesländern, in denen der Gesetzestext keine explizite Nennung von Verdampfern enthält, interpretieren lokale Behörden und Betreiber die Verbote routinemäßig so, dass sie alle elektronischen Systeme zur Nikotinabgabe einschließen. Sich auf die technische Definition von „Rauch“ zu berufen, um das Dampfen in Innenräumen zu rechtfertigen, ist ein sicherer Weg in die Auseinandersetzung – bis hin zu möglichen Bußgeldern.

2. Die Illusion vom uneingeschränkten Vaping im Freien

Ein weiteres riskantes Annahmemuster ist, dass Vaping überall im Freien grundsätzlich erlaubt ist. Während Open-Air-Bereiche häufig toleranter behandelt werden, lösen bestimmte Infrastrukturelemente strenge Verbote aus:

  • Haltestellenüberdachungen: Viele Landesgesetze klassifizieren überdachte Bushaltestellen, Tramunterstände und Bahnsteige ausdrücklich als strenge rauchfreie Zonen – zum Schutz der wartenden Fahrgäste vor Passivexposition.
  • Veranstaltungsorte: Offene Fußballstadien, Konzertarenen im Open-Air-Format und Festivalgelände setzen häufig ausgewiesene Raucherbereiche durch. Das Dampfen außerhalb dieser konkreten Zonen verstößt – selbst im Freien – gegen die Hausregeln des Betreibers.
  • Gastronomische Terrassen: Teilweise überdachte Außenbereiche, etwa Restaurantterrassen mit Windschutz oder Wintergärten, werden rechtlich oft wie Innenräume behandelt.
stagbar vape 4in1 Fruchtaroma

StagBar Vape 4in1 80K Puffs Einweg

Der Stagbar 4-in-1 80.000 ist ein revolutionärer High-Capacity Einwegverdampfer mit 4 Geschmacksrichtungen und 4 unabhängigen Mesh-Coils in einem Gerät – und liefert branchenführende 80.000 Puffs.

Das Flickwerk der Regelungen von Bundesland zu Bundesland

Da die Bundesregierung Gesundheits- und Ordnungsregelungen für die Öffentlichkeit an die einzelnen Bundesländer delegiert, arbeitet Deutschland mit einem zersplitterten Regelungs-Flickwerk. Das Verständnis der unterschiedlichen „Philosophie“ dieser Regionen ist entscheidend für die Compliance.

1. Die strengen Verfechter (z. B. Bayern, Nordrhein-Westfalen, Saarland)

Bestimmte Bundesländer stellen den absoluten Schutz von Nichtrauchern in den Vordergrund und setzen kompromisslose Verbote um, die kaum Raum für das Dampfen in Innenräumen lassen.

In Bundesländern wie Bayern und Nordrhein-Westfalen (NRW) sind Rauchen und Vaping in nahezu allen Restaurants, Bars und Nachtclubs strikt verboten. Das Gesetz lässt Ausnahmen für separate, belüftete Raucherräume nur selten zu. Öffentliche Gebäude, Bildungseinrichtungen und Krankenhäuser sind auf dem gesamten Gelände komplett rauchfrei. Wer durch diese Bundesländer reist, sollte davon ausgehen, dass Dampfen ausschließlich im Freien erlaubt ist – und selbst dann nur in Bereichen, die vollständig ohne Überdachung auskommen.

2. Die pragmatischen Moderaten (z. B. Berlin, Hamburg, Sachsen)

Im Gegenzug bieten Bundesländer mit ausgeprägter Nachtkultur oder einem liberaleren Ansatz in der öffentlichen Gesundheitspolitik moderate Ausnahmen – vorausgesetzt, strenge strukturelle Bedingungen werden eingehalten.

In Berlin und Hamburg erlaubt das Gesetz die Einrichtung eigener Rauch- oder E-Zigaretten-Lounges innerhalb größerer Gastronomiebetriebe, sofern sie baulich von den Haupträumen getrennt und klar gekennzeichnet sind. Zudem können kleinere, einzelraumige Eckkneipen (Eckkneipen), die keine Speisen „zubereitet“ anbieten, sich häufig als „Raucherclubs“ nur für Erwachsene deklarieren – dort ist Vaping dann oft frei gestattet. Allerdings bleiben öffentlicher Nahverkehr und Einzelhandelsflächen in diesen Städten streng reguliert.

Stagbar Nexus 60K Einweg-Vape

StagBar Nexus 60K Einweg-Vape

Der Stagbar Nexus 60.000 ist ein Premium-Einweg-Vape mit hoher Kapazität, entwickelt für Ausdauer und intensivere Geschmackstiefe. Mit einem wiederaufladbaren 850-mAh-Akku ausgestattet, bietet er eine beeindruckende Lebensdauer von bis zu 60.000 Puffs und eine große Auswahl an kräftigen, lebendigen Geschmacksrichtungen.

Öffentliche Bereiche meistern: Ein Vergleich über Bundesländer hinweg

Um eine praktische Orientierung zu geben, zeigt die folgende Matrix, wie Vaping in verschiedenen öffentlichen Bereichen in der Praxis gehandhabt wird – mit dem klaren Kontrast zwischen strikten und moderaten Zuständigkeiten.

Situation / OrtStrikte Bundesländer (z. B. BY, NRW, SL)Moderate Bundesländer (z. B. BE, HH, SN)Universeller Praxistipp
Restaurant / Café – InnenbereichMeist verboten, extrem seltene Ausnahmen.Häufig verboten; gelegentlich ist eine baulich getrennte Lounge verfügbar.Fragen Sie vor der Nutzung immer beim Service nach; achten Sie besonders auf die Schilder am Eingang.
Bar / NachtclubMeist verboten; es gibt nur sehr wenige eingeschränkte Rauchclubs.In manchen Lagen sind ausgewiesene Raucherbereiche oder bestimmte Rauchclubs erlaubt.Sehen Sie vorher auf der Website nach oder fragen Sie das Security-Personal an der Tür.
HotelzimmerStrikte No-Smoking- UND No-Vaping-Richtlinien sind der Standard.Einige ausgewiesene Raucherzimmer existieren; Vaping ist dennoch oft unerwünscht.Bedingungen bei der Buchung sorgfältig lesen; im Zweifel nur in der Nähe eines offenen Fensters dampfen – nur mit ausdrücklicher Erlaubnis.
Büro / ArbeitsplatzMeist durch strikte Betriebsvereinbarungen geregelt.Ähnlich strikt, obwohl es gelegentlich unternehmenseigene Vaping-Räume gibt.Konsultieren Sie interne HR-Richtlinien oder den Betriebsrat; fragen Sie nach, falls etwas unklar ist.
Öffentliche Verwaltung, Universität, SchuleGenerell rauchfrei; Dampfen ist auf Outdoor-Zonen beschränkt.Auch indoor strikt rauchfrei – mit klar ausgewiesenen Außenbereichen.Vaping ist nur in ausdrücklich ausgewiesenen Außenbereichen erlaubt.
Öffentlicher Nahverkehr (Bus, Tram, U-Bahn)Streng verboten – auch höchstens an überdachten Bushaltestellen im Freien.Verboten; in großen Städten wird die Durchsetzung zunehmend strenger, inklusive Bußgelder.Vaping ist nur weit außerhalb des unmittelbaren Haltestellenbereichs erlaubt.
Bahnhöfe & BahnsteigeNur in den angezeichneten Raucherbereichen erlaubt; Vaping wird exakt wie Rauchen behandelt.Gleicher Grundsatz; kleinere Regionalbahnhöfe setzen oft ein allgemeines Verbot durch.Achten Sie strikt auf die gelben Bodenmarkierungen; lesen Sie die Hausregeln des Bahnbetreibers.
Stadien & große EventsRauchen/Vaping ist meist nur in ausgewiesenen Bereichen des Zuschauerbereichs erlaubt.Ähnlich eingeschränkt, obwohl manche Veranstalter mehr ausgewiesene Zonen anbieten.Fragen Sie vor dem Start eine Aufsichtsperson oder Sicherheitspersonal.
Parks & Spielplätze im öffentlichen RaumKommunale Verbote sind in der Nähe von Spielplätzen besonders häufig; Parks unterscheiden sich.Ähnliche Lage; die lokalen kommunalen Regelungen entscheiden.Prüfen Sie die Beschilderung der Kommune; dampfen Sie niemals in der Nähe von Kindern.

1. Die Kraft der Hausregeln (Hausrecht)

Unabhängig vom Landesrecht haben private Betreiber und öffentliche Institutionen durch das „Hausrecht“ (Hausregeln) erheblichen Spielraum. Ein Betreiber kann rechtlich ein völliges Vaping-Verbot über sein gesamtes Grundstück/Objekt durchsetzen – selbst dann, wenn das Landesrecht es theoretisch zulässt.

Das ist vor allem unterwegs besonders relevant. Die Zollverwaltung und die Bundespolizei patrouillieren aktiv in Verkehrsknotenpunkten. Wenn ein Nutzer gegen die Hausregeln der Deutschen Bahn (der nationalen Bahn) verstößt, indem er außerhalb eines ausgewiesenen Bereichs dampft, drohen sofort Bußgelder und möglicherweise die Entfernung aus dem Bahnhof – unabhängig von den konkreten weiterreichenden Rauchgesetzen des jeweiligen Bundeslands.

Stagbar Jagger Pro 40K Disposable-Vape

StagBar Jagger Pro 40K Puffs Disposable

Der Stagbar Jagger Pro ist ein leistungsstarkes, wiederaufladbares Disposable, das für Präzision und Power entwickelt wurde. Mit einem robusten 750-mAh-Akku und einer umfangreichen Auswahl an Aromen bietet er bis zu 40.000 Puffs erstklassigen Dampf.

Strategien für Hardware, um rechtlich und sozial konform zu bleiben

Compliance bedeutet nicht nur zu wissen, wo man dampfen darf; es geht auch darum, wie man dampft. Die physischen Eigenschaften Ihres Geräts beeinflussen stark, wie die Öffentlichkeit es wahrnimmt – und wie wahrscheinlich es ist, dass es zu einem Konflikt oder einer behördlichen Kontrolle kommt.

1. Der strategische Vorteil von MTL-Pod-Systemen

In dicht besiedelten öffentlichen Bereichen ist die Nutzung kompakter Mouth-to-Lung (MTL)-Geräte eine entscheidende Deeskalationsstrategie. Hochleistungsfähige Sub-Ohm-Geräte, die riesige Dampfwolken erzeugen, sind sehr auffällig und führen häufig zu Beschwerden von Umstehenden – sodass Security-Personal einschreiten muss.

2. Gelegentliche Nutzung auf Events steuern

Für Nutzer, die Festivals oder Outdoor-Konzerten beiwohnen, bei denen Vaping zwar geduldet, aber genau beobachtet wird, sind kompakte Einweg-Optionen besonders wirksam. Um die physiologische Wirkung und die Geruchsbelastung in vollen Bereichen zu minimieren, wechseln viele auf Alternativen ohne Nikotin.

Produkte wie die StagBar Nexus 60k oder die StagBar Jagger Pro 40K bieten eine besonders unauffällige Bauform. Für eine tiefere Analyse, wie Nikotinwerte das Vaping-Erlebnis und die regulatorische Einordnung beeinflussen, lesen Sie unseren Guide Nikotin-Guide: So wählen Sie die richtige Nikotinstärke .

Stagbar 4in1 80K Einweg-Vape

Die wissenschaftlichen Grundlagen und Marktdaten, die Deutschlands Gesetzgebung antreiben

Um die Strenge der deutschen Vaping-Gesetze wirklich zu verstehen, muss man die wissenschaftlichen Bewertungen und Marktdaten betrachten, die die Gesetzgebung beeinflussen. Die Gesetze sind nicht willkürlich: Sie sind direkte Reaktionen auf Studien zur öffentlichen Gesundheit und auf Dynamiken des Schwarzmarkts.

1. Die Risikoabwägung des BfR

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) bildet das wissenschaftliche Fundament der deutschen Tabakpolitik. Das BfR hat offiziell festgestellt, dass E-Zigaretten zwar im Vergleich zu brennbarem Tabak für erwachsene Raucher ein deutlich geringeres Gesundheitsrisiko darstellen, aber nicht harmlos sind.

Diese differenzierte Haltung – die Schadensminderung anerkennt, gleichzeitig aber die inhärenten Risiken betont – ist genau der Grund, warum deutsche Bundesländer E-Zigaretten nicht von Rauchverboten in der Öffentlichkeit ausnehmen. Die Regierung behandelt Vaping als Hilfsmittel für die Raucherentwöhnung bei Erwachsenen, nicht als unbedenkliches Lifestyle-Produkt. Dadurch werden strenge Limits für die Nutzung in der Öffentlichkeit gerechtfertigt, um die Normalisierung des Inhalationsverhaltens bei Jugendlichen zu verhindern.

2. Demografische Nutzungsmuster (DEBRA-Studie)

Gesetzgeberische Entscheidungen werden außerdem stark von demografischen Daten beeinflusst. Die DEBRA-Studie (Deutsche Befragung zum Rauchverhalten) beobachtet kontinuierlich den Nikotolkonsum in Deutschland. Die Daten zeigen konsistent: Regelmäßige Nutzung von E-Zigaretten konzentriert sich überwiegend auf Erwachsene, die versuchen, den Tabakkonsum zu reduzieren.

Die Studie erfasst jedoch auch experimentelle Nutzung bei Minderjährigen. Genau dieser Punkt – die Sorge vor einem Einstieg Jugendlicher – treibt die strikte Durchsetzung von Gesetzen zur Altersverifikation sowie den Vorstoß der Bundesländer, das Dampfen in öffentlichen Parks, Schulen und Verkehrsknotenpunkten zu verbieten, in denen Minderjährige anwesend sein können.

3. Den Schwarzmarkt bekämpfen

Schließlich ist die aggressive Durchsetzung der bundesweiten Produktobergrenzen (wie die 2-ml-Regel) eine direkte Reaktion auf einen stark wachsenden illegalen Markt. Marktdaten, die von der Vereinigung der E-Zigaretten-Einzelhändler (VdeH) zusammengestellt wurden, zeigen einen massiven Zustrom geschmuggelter Einweg-Vapes, die nicht konform sind.

Diese illegalen Geräte umgehen das EAR-Verzeichnis, entziehen sich dem Tabaksteuergesetz und ignorieren die Nikotin-Limits der TPD. In der Folge führen Strafverfolgungsbehörden und Zollbeamt:innen strenge Kontrollen an Bahnhöfen und Grenzen durch. Schon der Besitz eines Geräts, das eindeutig gegen die 2-ml-Grenze verstößt oder keine deutsche Steuerplakette hat, kann aus einer simplen Ordnungswidrigkeit beim Dampfen in der Öffentlichkeit eine ernste Prüfung wegen Steuerhinterziehung und Schmuggel machen.

Stagbar Nexus 60K Einweg-Vape

Das 3-Stufen-Protokoll für konfliktfreies Dampfen

Um diese komplexe rechtliche und soziale Landschaft zu meistern, sollten erwachsene Dampfer ein standardisiertes Verhaltensprotokoll anwenden. Das konsequente Befolgen dieser drei Schritte reduziert das Risiko von Bußgeldern und öffentlichen Auseinandersetzungen in allen deutschen Bundesländern deutlich:

  1. Umwelt-Check: Bevor Sie dampfen, scannen Sie den Bereich nach baulichen Überdachungen (Dächer, Überstände), Verbotsschildern und nach dem Vorhandensein besonders schutzbedürftiger Personen (Kinder, schwangere Frauen). Wenn irgendwer anwesend ist, gehen Sie davon aus, dass Dampfen verboten ist.
  2. Aktive Nachfrage: In gastronomischen Betrieben oder Event-Locations sollten Sie niemals von einer Erlaubnis ausgehen. Fragen Sie proaktiv das Servicepersonal oder Sicherheitspersonal, ob es einen ausgewiesenen Bereich für E-Zigaretten gibt.
  3. Sofortige Compliance: Wenn Sie vom Personal, von der Bahnpolizei oder von den Eigentümern aufgefordert werden, mit dem Dampfen aufzuhören, befolgen Sie das sofort – ohne die rechtliche Definition von „Rauch“ zu diskutieren. Streit über Landesrecht vs. Hausregeln eskaliert die Situation praktisch immer und führt entweder zu formellen Verboten oder zu finanziellen Sanktionen.

Hinweis: Dieser umfassende Leitfaden dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine formelle Rechtsberatung dar. Bundesgesetze, Landesvorschriften und kommunale Satzungen zu E-Zigaretten unterliegen häufigen Gesetzesaktualisierungen sowie unterschiedlichen gerichtlichen Auslegungen. Für eine konkrete rechtliche Einschätzung zur regulatorischen Compliance, zu Zollbeschlagnahmungen oder zu Straf-/Bußgeldbescheiden in Deutschland wenden Sie sich bitte an eine qualifizierte Rechtsfachperson.

FAQ:

Ist Vaping in deutschen Restaurants und Bars erlaubt?

In der Regel nein. Die meisten deutschen Bundesländer – besonders strenge wie Bayern und NRW – behandeln Vaping identisch wie Rauchen und verbieten es in Innenräumen, außer in ausdrücklich ausgewiesenen, baulich getrennten Rauch-Lounges.

Wie hoch ist die gesetzliche Obergrenze für Vape-Liquid in Deutschland?

Nach EU-TPD und dem deutschen Tabakerzeugnisgesetz beträgt die maximale Nikotinkonzentration 20 mg/ml, und Einweg-E-Zigaretten sind strikt auf ein maximales Füllvolumen von 2 ml begrenzt.

Darf ich in Deutschland an Bahnhöfen dampfen?

Das Dampfen an deutschen Bahnhöfen ist streng geregelt und im Allgemeinen nur innerhalb klar gekennzeichneter, ausgewiesener Raucherbereiche auf den Bahnsteigen erlaubt.

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