Italiens Zoll- und Monopolbehörde (ADM) hat ihre konzertierte Vorgehensweise gegen den Online-Verkauf von Tabak und E-Zigaretten ausgeweitet, indem sie 46 neue Domains auf die Sperrliste gesetzt hat. Dieses Update erhöht die Gesamtzahl der gesperrten Websites auf 853 und zwingt Online-Shops, stationäre Händler und Hersteller dazu, sich an die nationalen Vorschriften zu halten.
Frist für die Compliance und Produktbeschränkungen
Betroffene Unternehmen müssen bis zum 23. Mai 2024 nicht autorisierte Produkte entfernen, um Domänen-Sperrungen zu vermeiden. Zu den eingeschränkten Artikeln zählen gebrauchsfertige E-Liquids sowie Einweg-E-Zigaretten. Die Regelung richtet sich an Online-Shops, Hersteller-Portale und Präsentationswebsites, die sich an stationäre Händler richten.
Gericht in Turin schränkt Vaping-Werbung ein
Eine Entscheidung des Gerichts in Turin schränkt ein, wie Vaping-Produkte beworben werden dürfen. Händler dürfen die Artikel nicht mehr mit kommerziellen Angeboten, Flyern oder Plakaten bewerben. Während Verkäufer technische Spezifikationen und Geschmacksprofile aufführen dürfen, müssen sie subjektive Beschreibungen vermeiden, die darauf ausgelegt sind, die Aufmerksamkeit der Verbraucher zu gewinnen.