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Lettland-Vape-Regeln treiben illegale Verkäufe an, SKDS-Umfrage findet

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Lettland-Vape-Verbot, SKDS-Umfrage Lettland

Eine Studie des Forschungszentrums SKDS zeigt, dass 23% der in Lettland lebenden Bewohner nach der Einführung der staatlichen Beschränkungen für rauchlose Tabakprodukte und E-Zigaretten einen Anstieg illegaler Käufe bei Bekannten beobachtet haben. Die zwischen dem 24. April und dem 19. Mai durchgeführten Erhebungen unter 2.005 dauerhaft ansässigen Personen im Alter von 20 bis 75 zeigen, dass Verkaufsverbote Verbraucher in nicht regulierte Kanäle verdrängen.

Mit Wirkung zum 1. Januar 2025 verbot Lettland den Verkauf aromatisierter E-Liquids und bestimmter Tabaksubstitute und setzte zugleich das Mindestalter für den Kauf auf 20 fest. Statt den Nikotinkonsum zu stoppen, verlagerte sich das Konsumverhalten auf mehrere informelle Alternativen.

Konsumentenreaktion auf Lettlands Nikotin-Beschränkungen

Die SKDS-Umfrage verfolgte die direkten Verhaltensauswirkungen bei Konsumenten nach der Umsetzung der Beschränkungen:

KonsumentenverhaltenAnteil der Befragten
Zuwendung zum illegalen Markt23%
Wechsel zu anderen legalen rauchlosen Alternativen23%
Kauf von Produkten im Ausland (grenzüberschreitendes Shopping)20%
Rückkehr zu herkömmlichen Zigaretten9%
Kompletter Verzicht auf Tabak- und Nikotinprodukte3%

Tendenzen zur Umgehung waren besonders stark bei jungen Erwachsenen. In der Altersgruppe der 20- bis 24-Jährigen gaben mehr als die Hälfte der Teilnehmenden an, dass ihre Peers begonnen hätten, rauchlose Produkte im Ausland oder über illegale Anbieter zu beschaffen.

Öffentliche Skepsis gegenüber Verbotspolitiken

Die Umfrage zeigte eine weit verbreitete Zweifel an dem Ansatz des Gesundheitsministeriums. Insgesamt 64% der Befragten bezeichneten die derzeitige Politik zur Reduzierung des Rauchens als unwirksam – im Vergleich zu lediglich 14%, die sie als wirksam ansahen.

Auf die Frage nach alternativen Strategien bevorzugten 69% der Teilnehmenden eine Aufklärung der Öffentlichkeit im Bereich Gesundheit gegenüber Marktverboten. Zusätzlich gaben 48% an, die Regierung solle erwachsenen Rauchern, die nicht aufhören können, den Zugang zu weniger schädlichen Alternativen ermöglichen, während 29% dieser Vorgehensweise widersprachen.

Der Zugang für Minderjährige bleibt ein zentrales öffentliches Anliegen. Rund 84% der Befragten sind der Ansicht, dass Nikotinkonsum bei Minderjährigen weit verbreitet ist. Die Teilnehmenden gaben an, dass Jugendliche Produkte vor allem über Erwachsene (56%) oder illegale Online-Shops (49%) erwerben.

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