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Bulgarien: Indoor-Nutzung von Tabakerhitzern in Restaurants legal

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Verbot von Tabakerhitzern in Polen, aromatisierte Tabakerhitzer in Polen

Das Regionalgericht Sofia hat entschieden, dass die Nutzung von Tabakerhitzungsprodukten (HTPs) wie IQOS und Glo in Innenräumen von Restaurants, Bars und Clubs vollständig legal ist. Diese richtungsweisende Entscheidung hob eine zuvor gegen einen lokalen Veranstaltungsort verhängte Geldbuße in Höhe von 500 BGN (ca. 275 USD) auf. Damit wurde festgestellt, dass das Erhitzen von Tabak nach dem nationalen Recht nicht als Rauchen gilt.

Der Rechtsstreit begann im Rahmen einer routinemäßigen Kontrolle durch die Regional Health Inspection (SRHI) in einer Bar in der Hauptstadt. Die Inspektoren verhängten eine Geldbuße gegen den Manager des Veranstaltungsorts, nachdem sie beobachtet hatten, dass mehrere Gäste HTPs in Innenräumen nutzten. Das Gericht wies die Strafe jedoch zurück und ordnete an, dass die Gesundheitsbehörde 400 BGN für die Rechtskosten zahlen soll.

In der Urteilsbegründung stellte Richter Pavel Panov klar, dass das bulgarische Gesundheitsgesetz speziell das Rauchen in Innenräumen verbietet – nicht die allgemeine Nutzung aller Tabakprodukte. Da HTPs Tabak durch Erhitzen ohne Verbrennung funktionieren, setzen sie keinen Rauch oder keine Asche frei. Damit fallen sie nicht unter die gesetzliche Definition von Rauchen.

Während der Kontrolle stellten die Behörden fest, dass die Geräte keinen Rauch und auch keine typischen Zigarettengerüche abgaben. Infolgedessen kam das Gericht zu dem Schluss, dass die Nutzung von HTPs in geschlossenen öffentlichen Räumen nicht gegen bestehende Vorschriften des öffentlichen Gesundheitswesens verstößt. So wurde eine klare rechtliche Abgrenzung zwischen herkömmlichen Zigaretten und rauchfreien Alternativen gezogen.