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Schweizer Kantone wollen nach Urteil Einweg-Vapes verbieten

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Schweizer Verbot für Einweg-Vapes, Vaping-Gesetze in der Schweiz

Nach einer Entscheidung des Schweizerischen Bundesgerichts treiben Schweizer Kantone die Gesetzgebung voran, um Einweg-E-Zigaretten zu verbieten. Luzern und Tessin sind die neuesten Regionen, in denen regionale Verbote angestoßen werden – und das sorgt für zusätzlichen Schwung bei den lokalen Maßnahmen zur Tabakkontrolle in der Schweiz.

Luzern und Tessin bringen neue Verbotsvorstöße vor

In Luzern reichten Abgeordnete am 7. September 2026 einen formellen Vorstoß an den Kantonsrat ein, um ein vollständiges Verbot von Einweggeräten einzuführen. Am 9. September 2026 hat die Kantonsregierung Tessin einen Vorstoß aus dem Jahr 2024 angenommen und damit die Pläne bestätigt, noch in diesem Jahr einen Entwurf zur Änderung des kantonalen Gesundheitsgesetzes vorzulegen.

Bis heute sind Wallis und Genf die einzigen Kantone, die ein vollständiges Verkaufsverbot für Einweg-E-Zigaretten erlassen haben. Die jüngste gerichtliche Bestätigung durch das Schweizerische Bundesgericht hat jedoch dazu geführt, dass auch andere regionale Behörden aktiv werden.

Wachsende Unterstützung in den Kantonen in der ganzen Schweiz

Der regulatorische Kurs weitet sich in mehreren weiteren Schweizer Regionen aus:

  • Freiburg: Der Staatsrat hat eine öffentliche Vernehmlassung zu einem Gesetzesentwurf gestartet, der Einweg-Vapes verbieten soll.
  • Angenommene Vorstöße: In den Parlamenten von Basel-Stadt, Bern, Jura, Neuenburg, Solothurn, Thurgau und Waadt wurden Vorstöße verabschiedet, die ihre Exekutivorgane anweisen, ähnliche Einschränkungen auszuarbeiten.
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