Von 5 Millionen VND an: Strafen für E-Zigaretten-Nutzer in Vietnam ab dem 15. Mai
Die vietnamesische Regierung hat die Verordnung Nr. 90/2026/ND-CP finalisiert und damit einen strengen neuen Rahmen für verwaltungsrechtliche Sanktionen bei Verstößen im Gesundheitsbereich festgelegt. Ab dem 15. Mai 2026 zielt die Verordnung landesweit in besonderem Maße auf den Konsum, den Verkauf und die Ermöglichung von elektronischen Zigaretten sowie erhitzten Tabakprodukten (HTPs) ab. Diese regulatorische Wende stellt in Vietnams Gesundheitspolitik eine deutliche Eskalation dar: Weg von der ausschließlichen Ahndung einzelner Nutzer hin zur rechtlichen Verantwortlichkeit von Eigentümern von Immobilien und Unternehmen für Verstöße im Bereich Vaping in ihren Räumlichkeiten. Strenge Strafen für Nutzer und Hausverwalter Nach der neuen Verordnung werden Einzelpersonen, die beim Benutzen von E-Zigaretten oder HTPs erwischt werden, mit Geldstrafen zwischen 3 Millionen und 5 Millionen VND belegt. Noch deutlicher ist die Regelung für Eigentümer oder Verwalter von Immobilien: Wer Vaping oder Rauchen in den von ihm kontrollierten Bereichen duldet, muss mit Geldstrafen zwischen 5 Millionen und 10 Millionen VND rechnen. Das Gesetz sieht eine enge Ausnahme für das Duldungsverhalten vor: Einzelpersonen werden nicht bestraft, wenn die/der Vape-Nutzende ein unmittelbares Familienmitglied ist, etwa der Ehepartner, Elternteil, Kind, Geschwisterkind, Großelternteil, Enkelkind oder eine Person, mit der in einem Haushalt gemeinsam gelebt wird. Überblick über die wichtigsten Strafen gemäß Verordnung Nr. 90/2026/ND-CP